VIEREGG-RÖSSLER GmbH Innovative Verkehrsberatung

Seit ihrer Gründung im Jahre 1991 ist die VIEREGG-RÖSSLER GmbH Innovative Verkehrsberatung als Consulting-Büro schwerpunktmäßig für Öffentliche Auftraggeber, Verbände, politische Parteien und Verkehrsunternehmen tätig. Im Mittelpunkt stehen hierbei Fragen der Wirtschaftlichkeit von Infrastruktur und Betrieb des Schienenverkehrs, der Kapazität von Bahnstrecken, die Optimierung von Betrieb und Fahrplänen sowie die Minimierung des Energiebedarfs und der Umweltbelastungen durch den Schienenverkehr.

Letzte Änderung: 10.01.2015

2.9.2014: Kommentierung der Bewertung der Eisenbahn-Neubaustrecke München - Kiefersfelden

In der Anmeldung zum Bundesverkehrswegeplan 2015 ist ein höchst fragwürdiges Projekt einer Neubaustrecke von München an Rosenheim vorbei nach Kiefersfelden enthalten. Bislang war geplant, den Ost-West-Verkehr von München über Mühldorf nach Salzburg zu leiten. Nach der genannten Planung soll nun dieser Verkehr auf der Strecke von München nach Rosenheim gemeinsam mit dem Brenner-Zulaufverkehr verbleiben und eine neue zusätzliche Strecke von München nach Rosenheim und weiter ins Inntal errichtet werden. Doch in der Berechnung sind zahlreiche Fehler enthalten. So werden beispielsweise hohe Wachstumsraten im Schienengüterverkehr bzgl. der Zugzahlen dadurch erreicht, dass die Tonnage pro Zug deutlich gesenkt wird. Es wird unterstellt, dass eine Neutrassierung durch das Voralpen-Hügelland ohne Tunnels möglich und durchsetzbar sei. Der Nutzen-Kosten-Wert dieses Projektes liegt in Wirklichkeit deutlich unter 1 und nicht wie bislang angenommen über 1.

Studie Kommentierung der Neubaustrecke München - Kiefersfelden (200 kB)

14.5.2014: Nutzen-Kosten-Analyse zum Semmering-Basistunnel

In Österreich werden Schienenprojekte wie in der gesamten Europäischischen Union mit Hilfe von Nutzen-Kosten-Anlaysen bewertet. Die Nutzen-Kosten-Werte sind in Österreich mit 5 bis 6 durchweg deutlich höher als in Deutschland (0,5 bis 2). Dies liegt am methdodisch deutlich abweichenden Berechnungsverfahren, bei dem Nutzen-Kosten-Werte von unter 2 in Österreich rechnerisch gar nicht möglich sind. In der vorliegenden Studie wurde der Semmering-Basistunnel, dessen Nutzen-Kosten-Wert laut einer österreichischen Studie bei 5,11 liegt, anhand des deutschen Verfahrens neu bewertet. Nach dem deutschen Berechnungsverfahren ergeben sich demnach Nutzen-Kosten-Werte von 0,15 bis 0,46, je nach Annahmen und Rechenverfahren im Detail.

Bericht Nutzen-Kosten-Analyse zum Semmering-Basistunnel (500 kB)

28.10.2011: Studie zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit des Stuttgarter Hauptbahnhofs in seiner heutigen Gleiskonfiguration

Die VIEREGG-RÖSSLER GmbH stellt eine neue Studie vor, die in den letzten Monaten im Auftrag von "Ingenieure 22" erstellt wurde. Die Kernaussagen lauten:

Studie zur Leistungsfähigkeit des Kopfbahnhofs Berichtstext (100 kB)
Studie zur Leistungsfähigkeit des Kopfbahnhofs Abbildungen (900 kB)

23.11.2011: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg bestätigt Ergebnisse der Studie der VIEREGG-RÖSSLER GmbH zur Leistungsfähigkeit des Kopfbahnhofs

"Kopfbahnhof könnte heute schon mehr Züge abwickeln als S 21"
Verkehrsministerium ließ Gutachten von Vieregg-Rössler durch landeseigene Nahverkehrsgesellschaft überprüfen

hier zur entsprechenden Seite des Verkehrsministeriums


"KOPFBAHNHOF FÜR STUTTGART" - Vorschlag für einen zukunftsfähigen Bahnknoten Stuttgart

Unser Konzept "KOPFBAHNHOF FÜR STUTTGART" hat das Ziel, endlich einen Kompromiß zwischen den Befürwortern des Tunnelprojekts S21 und den Gegnern von S21 herbeizuführen. Gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag "KL 21", den wir am 24.8.2011 in einem kleinen Pressegespräch zusammen mit Prof. Ostertag in Stuttgart präsentiert hatten, sehen wir nun eine andere Schwerpunktsetzung vor: Das Grundkonzept umfaßt die Erweiterung des Kopfbahnhofs auf bis zu 29 Gleise (!) und die Verlegung des Abstellbahnhofs nach Untertürkheim. Dagegen ist der Durchgangsbahnhof nur noch eine Option.

Hier können Sie die drei Schriftstücke KOPFBAHNHOF FÜR STUTTGART - Vorschlag für einen zukunftsfähigen Bahnknoten Stuttgart herunterladen:
KOPFBAHNHOF FÜR STUTTGART - Text (9 Seiten, 60 kB)
KOPFBAHNHOF FÜR STUTTGART - Abbildungen (5 Seiten, 490 kB)
KOPFBAHNHOF FÜR STUTTGART - Präsentations-Charts (11 Seiten, 760 kB, enthält dieselben Abbildungen sowie noch einige Text-Charts)

Kurzfassung:
KOPFBAHNHOF FÜR STUTTGART - Pressemitteilung (2 Seiten)


29.11.2010: Zur Kostenschätzung von Stuttgart 21: DB AG bestätigt im wesentlichen Kostenschätzung der VIEREGG-RÖSSLER GmbH von 2008

Im Juli 2008 stellte die VIEREGG-RÖSSLER GmbH ihre Kostenschätzung zum Bahnprojekt Stuttgart 21 vor. Demnach werden die Kosten auf 5,6 Mrd EUR geschätzt, während die DB AG für ihr "am besten geplantestes Projekt" Kosten von 2,8 Mrd EUR ermittelte. Diesen Wert mußte die DB AG in den letzten 2 Jahren schrittweise nach oben korrigieren, ohne daß die Pläne geändert wurden. Der letzte Stand - ohne die umstrittenen Einsparungen - beträgt nun laut einem Papier der DB AG vom 10. Dezember 2009 5221 Mio EUR. Herr Dr. Kefer führte in den Schlichtungsgesprächen aus, daß in diesem Betrag Planungskosten von 186 Mio EUR nicht enthalten wären. Das ergibt Gesamtkosten von 5407 Mio EUR. Die VIEREGG-RÖSSLER GmbH geht davon aus, daß in den nächsten Monaten auch Preisanpassungen der DB AG bei der Neubaustrecke Wendlingen - Ulm folgen werden. Denn hier ermittelte die VIEREGG-RÖSSLER GmbH Kosten von 4550 Mio EUR, während die DB AG von lediglich 2,89 Mrd EUR ausgeht.


Pressemitteilung zu Kostenschätzung Eisenbahn-Südring vom 13.4.2010 (2 Seiten PDF):

Baukosten des Ausbaus des Eisenbahn-Südrings nach Planung der VIEREGG-RÖSSLER GmbH durch Schweizer Ingenieurbüro bestätigt

Der von der VIEREGG-RÖSSLER GmbH vorgeschlagene Ausbau des Eisenbahn-Südrings in München zwischen Laim und Leuchtenbergring für S-Bahn plus Fern- und Regionalzüge incl. Sanierung aller vorhandenen lärmintensiven Brücken wurde von den Autoren mit rund 400 Mio EUR veranschlagt. Diese Kostenschätzung wurde am 12.4.2010 von der Ernst Basler + Partner AG in Zürich (EBP) durch eine im Auftrag der Bürgerinitiative S-Bahntunnel Haidhausen erstellte Untersuchung bestätigt: Die tatsächlichen Kosten werden nach Ausarbeitung von Detailplänen im günstigsten Fall bei nur rund 200 Mio EUR und im Worst Case bei rund 600 Mio EUR liegen.


Technische Planung und Textdokumente zur Neuplanung der ICE-Strecke Nürnberg - Erfurt im Abschnitt Ebensfeld - Rödental (bei Coburg)

Im Mai 2007 wurde im Bundesverkehrsministerium angeregt, für die extrem teure und völlig veraltete ICE-Trassenplanung (Nürnberg -) Ebensfeld - Erfurt im Abschnitt Lichtenfels - Rödental (Abschnittslänge: 25 km) eine Neuplanung durchzuführen. Die VIEREGG-RÖSSLER GmbH hatte den Auftrag erhalten, eine neue Streckenführung auszuarbeiten. Hier gelangen Sie zu allen Planungsdokumenten der VIEREGG-RÖSSLER GmbH, incl. Höhenplänen und Lageplänen im Maßstab 1:1.000 und allen Berichtstexten:

http://www.vr-transport.de/ICE-Ebensfeld-Erfurt